Forschung & Entwicklung

Innovationsfähigkeit durch die gemeinsame Arbeit an F&E-Projekten in Netzwerken und Verbänden, mit namhaften Universitäten sowie wissenschaftlichen Instituten

Seit 1992 arbeitet die Abteilung Forschung und Entwicklung mit zahlreichen Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstituten zusammen, um neue Technologien zu erforschen und in Fertigungsprozesse zu implementieren.

In über 25 Jahren haben wir Erfahrung mit Themen wie Feuchtemessung, UV-Sensoren, kapazitive Messtechnik, Glas-keramische Verbindung, keramische gasdichte Durchführungen, Additive Fertigung mit Glaspulver und vieles mehr.

UKPiño, auch bekannt als 2-micron UKPiño, ist ein mittelständisch geprägtes Netzwerk in der Region Mittel-Ostthüringen mit 23 Partnern. Im Bündnis UKPiño soll eine UltraKurzPuls-Innovationsplattform für industrielle Anwendungen im Spektralbereich von 1 μm und 2 μm entwickeltund das Bündnis der führende Anbieter von Ultrakurzpulslaserlösungen werden.

Heute wird unsere Frau Dr. Christina Schütze interviewt – Leiterin Forschung & Entwicklung der IL Metronic Sensortechnik GmbH – um über unser Unternehmen und das gemeinsames Projekt  UKPiño zu sprechen. Wir finden es super spannend, dass die gepulsten Lasersysteme bei IL Metronic für verschiedenste Glaskörper und Glasdurchführungen eingesetzt werden können.
Glasdurchführungen werden in unglaublich vielen Anwendungen eingesetzt, da sie besonders widerstandsfähig sind und sich leicht an unterschiedliche Anwendungen anpassen lassen. 

 

 

 

 

Im FuE-Verbundfördervorhaben „3D-Druck von Glasmaterialien zur direkten Fertigung von Glas-durchführungen – MultiGlas“, welches mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert und ermöglicht wird, entwickeln die Pro-jektpartner IL Metronic Sensortechnik GmbH, Glatt Ingenieurtechnik GmbH, LCP Laser-Cut-Processing GmbH und die Ernst-Abbe-Hochschule Jena eine komplette und neuartige Prozesskette zur direkten Darstellung von Glasdurchführungen.

Glasdurchführungen werden bisher über einen mehrstufigen, zeit- und energieintensiven Ferti-gungsprozess hergestellt. Im Projektvorhaben soll sowohl eine flexible als auch wirtschaftliche Her-stellung von Glasdurchführungen realisiert und die hohen Fertigungszeiten und -kosten für geringe Losgrößen signifikant verkürzt werden. Erreicht werden soll dies durch die Kombination des hoch-auflösenden ultrakurzgepulsten selektiven Lasersintern (UKP-SLS) von feinskaligen Glaspulvermateri-alien und dem laserbasierten Fügen von Glas und Metall. Mit der im Projekt neu zu entwickelnden Prozesskette sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, neue und individualisierte Glas-Metallverbindungen zu entwickeln und die Geometrie- und Materialvielfalt zu erweitern, um zu-künftig neue Produkte am Markt anbieten zu können.

EU Kofinanzierung
Analyse und weitere Dienstleistungen

Korrosionsprüfung

Für die Simulation von Industrieatmosphäre, d.h. feuchte, schwefeldioxidhaltige Luft, wird der Kesternich-Test nach DIN EN ISO 6988 und DIN 50018 angewandt. Durch einen raschen Korrosionsangriff an vielen Metallen können mangelnde Korrosionsbeständigkeit, Poren sowie Schwachstellen von Schutzschichten zuverlässig festgestellt werden.

Rauheitsmessung

Mit dem Rauheitsmessgerät WRT-160 (Fa. Wolpert, Europe) kann die Rauheit verschiedenster Oberflächenstrukturen gemessen und durch die Ausgabe fast aller Rauheitsparameter quantitativ erfasst und ausgegeben werden. Das Gerät verfügt neben der Vorschubeinheit auch über eine Auswerteeinheit. Ein integrierter Thermodrucker ermöglicht u.a. einen schnellen Vergleich mehrerer Messungen. Durch die Auswahl verschiedener Normen (DIN/ISO/JIS/ASME) sind Messungen entsprechend dieser Standards möglich.

Schichtdickenmessung

Das Schichtdickenmessgerät „FISCHERSCOPE® X-Ray XULM®“ dient zur hochgenauen Bestimmung der Schichtdicke, speziell von Edelmetallschichten und Schichtsystemen sowie zur Materialanalyse. Beim FISCHERSCOPE® XULM® sind Röntgenröhre und Detektorsystem unterhalb des Messtisches positioniert. Damit ergibt sich eine Messrichtung von unten nach oben. Dies bietet besondere Vorteile bei der Messung kleiner Teile mit sich häufig ändernder Geometrie wie kleinste Gehäuseteile oder elektrischen Kontaktstiften.

Ansprechpartner

Dr. Christina Schütze

Leiterin Forschung & Entwicklung