Reihe SUV 13

Die UV-Sensoren der Reihe SUV13 dienen der kostengünstigen Erfassung der UV-Bestrahlungsstärke. Die Sensoren besitzen ein G1/4″ Einschraubgewinde und sind in verschiedenen Varianten verfügbar. Auch eine Ausführung für den Einsatz in Explosionsschutz-Bereichen ist erhältlich.

Datenblätter und Informationen

ALLGEMEINE MERKMALE

UV-Sensoren der Typenreihe SUV 13 sind als Anlagensensoren ausgeführt und für den Direkteinsatz im Wasser vorgesehen. Die Sensoren besitzen ein G ¼“ Einschraubgewinde und sind in verschiedenen Varianten verfügbar. Konfigurationsoptionen sind der Typ des Ausgangssignals sowie der Messbereich und die Einbaulänge. Zudem ist eine verschmutzungsunempfindliche Direkteinglasung der Eingangsoptik zur Vermeidung alterungsanfälliger Dichtelemente optional möglich. Der Signalausgang ist entweder ein Spannungsausgang von 0 bis 4,5/10 V, ein Stromschleifenausgang von 4 bis 20 mA oder eine RS485-Schnittstelle. Hierfür werden die Sensoren entsprechend der Kundenvorgabe absolut kalibriert und auf Wunsch mit Werkskalibrierbescheinigung ausgeliefert. Relativ messende Ausführungen ohne kalibriertes Ausgangssignal sind ebenfalls möglich. Des Weiteren sind digitale Sensorvarianten zur kundenseitigen Kalibrierung mittels des Referenzradiometers KUV 2.4 WR erhältlich. Zudem werden der Arbeitsbereich sowie der Sensortyp und die Seriennummer dauerhaft auf der Oberfläche des Sensorgehäuses gekennzeichnet, sodass eine stetige Rückverfolgbarkeit jederzeit gewährleistet wird. In gestecktem Zustand erreichen die Sensoren Schutzgrad IP65. Geeignete Anschlusskabel sind als Zubehör ebenfalls erhältlich.

Technische Daten

ParameterWert
UmgebungsbedingungenBetriebstemperatur: 0 – 50°C; Luftfeuchtigkeit < 90% (keine Kondensation)
SondenkörperEdelstahl 1.4404*, Einschraubgewinde G ¼“, variable Gesamtlänge; UV-stabile, eingelassene Glas-Metall-Verbindung (optional)
Optische EigenschaftenUV-durchlässige Eingangsoptik (Durchmesser Ø 5 bzw. 6 mm, wasserdicht bis 10 bar); Öffnungswinkel ca. 30°; UV-Diode Typ UVD 370 (Empfindlichkeitsbereich 230 – 370 nm)*
Ausgangssignal0 – 4,5/10 V DC (1 mA Last; Versorgungsspannung 5 – 24 V DC, max. 5 mA); 4 – 20 mA Stromschleife (Versorgungsspannung 24 V DC, max. 20 mA); Digital (RS485; Versorgungsspannung 7 – 24 V DC)
Messbereichsendwert1 … 3000 W/m² *
AnschlussOffene Kabelenden (Länge nach Kundenwunsch); M12-Stecker (bei Strom und Spannung)*; M12-Buchse (bei RS485)*
SchutzartIP 65 im eingebauten Zustand (nicht eingebaut IP60)
Mögliche OptionenEX-Schutz-Ausführung nach ATEX oder IECEx; Ausführung mit Dämpfungsscheibe; Integrierter Temperatursensor (bei Spannung)
Verfügbares ZubehörAnschlusskabel; Kalibrierradiometer (nur für RS485) und Auswerteeinheiten

*kundenspezifische Modifikation möglich

Dichtung und Nutzungshinweise

Die Messfenster sind wasserdicht. Im Laufe des Herstellungsprozesses wird eine 100%-Dichtheitsprüfung mit Hilfe eines Helium-Massenspektrometers durchgeführt. Die Testrichtung verläuft vom äußeren des Quarzfensters hin zum Sensor-Einsteckraum. Die zugelassene Leckrate Q muss hierbei geringer als Q = 10⁻⁸ mbar·l/s sein.

Der generelle wasserseitige Arbeitsdruck reicht von Atmosphärendruck (p = 1 bar) bis p = 16 bar. Für Reinigungsvorgänge außerhalb des zulässigen Druckbereiches ist ein Sensorfensterwechsel mittels eines G1″-Blindstopfens empfehlenswert. Es ist notwendig, Feuchtigkeit an der Innenfläche des Messfensters und an der Quarzscheibe zu vermeiden. Diese Feuchtigkeit kann zu Schäden am Sensor führen. Vor dem Einbau des Sensors wird empfohlen, diesen Bereich mit trockener Luft oder Stickstoff zu spülen.