UV-Messfenster FUV40

Das Standard-UV-Messfenster FUV40“ ist mit einem G1“-Einschraubgewinde ausgestattet. Die Einschraublänge ist variabel. Passende Abdichtringe sind auf Nachfrage verfügbar.

 

Datenblätter und Informationen

ALLGEMEINE MERKMALE

Die Messfenster der Typenreihe FUV 40 sind zur Aufnahme von Anlagen- und Referenzsensoren nach DVGW W294-3 bzw. ÖNORM M5873 vorgesehen. Die Strahlungseintrittsöffnung ist eine Quarzglasscheibe, die wasserdicht bis 16 bar im Stahlkörper eingedichtet ist. Die Messfenster können kundenspezifisch, z.B. mit Einschraubgewinde G1″, zum Einbau in die Wasseraufbereitungsanlage angepasst werden. Ebenfalls die Einbaulänge ist variabel und wird entsprechend der Kundenwünsche modifiziert. Die Abdichtung kann mittels O-Ring Ø 33 x 1,5 mm realisiert werden, welcher in einer Ringnut aufgenommen wird. O-Ringe werden optional angeboten, sie sind nicht im regulären Lieferumfang enthalten. Zur Montage und Fixierung der Sensoren ist ein Gewinde M 30 x 2 vorgesehen. Passende Überwurfmuttern sind als Zubehör erhältlich.

ALLGEMEINE MERKMALE

ParameterWert
MaterialEdelstahl 1.4404*
Abmaße FensterkörperGesamtlänge variabel mit Schlüsselweite 32, Einschraubgewinde G1″
EinsteckraumØ 20 x 60 mm zur Aufnahme genormter Sensoren
EinschraubtiefeVariabel je nach Kundenanforderungen
UV-FensterSynthetisches Quarzglas (Ø 23 x 5 mm, UV-Transmission ≥ 90 % für 254 nm)
DruckfestigkeitWasserseitig druckdicht von p = 1 bar bis p = 16 bar
Betriebstemperatur0 – 40 °C (Temperaturschocks sind zu vermeiden!)
Mögliche OptionenWasserseitig druckdichte Ausführung bis zu p = 1 bar Unterdruck
Verfügbares ZubehörÜberwurfmuttern Edelstahl 1.4404* M 30 x 2, gerändelt; O-Ringe Ø 33 x 1,5 mm

*kundenspezifische Modifikation möglich

Dichtung und Nutzungshinweise

Die Messfenster sind wasserdicht. Im Laufe des Herstellungsprozesses wird eine 100%-Dichtheitsprüfung mit Hilfe eines Helium-Massenspektrometers durchgeführt. Die Testrichtung verläuft vom äußeren des Quarzfensters hin zum Sensor-Einsteckraum. Die zugelassene Leckrate Q muss hierbei geringer als Q = 10⁻⁸ mbar·l/s sein.

Der generelle wasserseitige Arbeitsdruck reicht von Atmosphärendruck (p = 1 bar) bis p = 16 bar. Für Reinigungsvorgänge außerhalb des zulässigen Druckbereiches ist ein Sensorfensterwechsel mittels eines G1″-Blindstopfens empfehlenswert. Es ist notwendig, Feuchtigkeit an der Innenfläche des Messfensters und an der Quarzscheibe zu vermeiden. Diese Feuchtigkeit kann zu Schäden am Sensor führen. Vor dem Einbau des Sensors wird empfohlen, diesen Bereich mit trockener Luft oder Stickstoff zu spülen.